Kunst auf der Berghütte
Berge, Wild und Tauerngold
Inspiration und Expression künstlerischen Schaffens auf dem Almchalet

Alla Knappe. Gastgeberin aus Leidenschaft und die "gute Seele" unseres Almchalets Goldbergleiten, widmet ihr künstlerisches Schaffen dem Lebensraum der Hochalpen. Ihre Werke zeigen Wildtiere, dramatische Gipfellandschaften und die schroffe Schönheit alpiner Natur – zugleich durchzogen von einer leisen, poetischen Romantik. Eine zentrale Rolle spielt die Kulturgeschichte ihrer Heimatregion, des Nationalparks Hohe Tauern. Besonders die Faszination und verführerische Kraft des Tauerngolds, dessen Gewinnung über Jahrhunderte hinweg Menschen und Berge rund um den Großglockner geprägt hat, findet in ihren Arbeiten ihren Ausdruck.

Ihr Malstil verbindet Elemente des Impressionismus und des Expressionismus. In gefühlsbetonter, symbolhafter Bildsprache fängt Alla Stimmungen und Eindrücke der alpinen Bergwelt ein. Die Verwendung von goldfarbenem Schlagmetall und eine pastose Maltechnik verleihen ihren Bildern eine besondere Tiefe und Eindringlichkeit.
Mittlerweile zeigen namhafte Ausstellungen und Galerien Alla's Werke. Aber wenn Du bei uns Urlaub machst, umgibt Dich auf dem Almchalet überall eine Auswahl ihrer schönsten Bilder. Hüttenromantik und Kunst, das erlebst Du nur auf der Goldbergleiten!
Werkkatalog Gemälde
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Majestätisch schaut der ergraute Steinbock, der König unserer alpinen Tierwelt, vom ebenso majestätischen Großglockner hinab in sein Gebirgsreich. Ein Bild voller Kraft, Weisheit, aber auch Sorge um unsere Zukunft. |
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Zart und verträumt schaut der Rehbock aus dem sommerlichen Gebüsch. Die reifen Beeren des Roten Holunders zeigen an, es ist so Mitte August. Ein junger Adonis, der auf seine erste Rehgeiss wartet? Rund um unser Chalet haben wir viele Rehe, die in der Dämmerung sogar in den Garten kommen und dort an unseren Kräutern knabbern. Es sei ihnen gegönnt. |
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Energisch, kräftig, maskulin schaut der Steinbock den Betrachter an. Die Gipfel der Hohen Tauern sind nur dunstiger, symbolhafter Hintergrund. "Toni", so nennt ihn Alla, ist ihr Lieblingstier, daher leider unverkäuflich. |
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Stolz trägt der 14-Ender Hirsch sein Geweih im dunklen Forst. In den Bergwäldern der Hohen Tauern kein ungewöhnlicher Anblick. |
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Ich bin der Platzhirsch, der coolste Typ im ganzen Tal. Ich glitzere mit Gold, und mein Brunftrevier ist nicht der Wald, sondern die Aprés-Ski Bars der Skigebiete. Ähnlichkeiten mit menschlichen Wesen sind zufällig, aber nicht unbeabsichtigt. |
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Zwei Herren des Waldes, der linke sichtlich älter und wohlhabender, der rechte wohl ein aufstrebender Jungspund, betrachten etwas mit großem Interesse. Was mag das sein?? |
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Nur klassische Silhouette in Gold und pastose Strukturen zeigen den König des Waldes. Schlichte Formensprache mit großer Eindringlichkeit. |
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In unseren Bergen, genauer gesagt im östlichen Teil des Großglockner-Massivs und in den Hochlagen der Goldberg-Gruppe (deren Name kommt vom Goldbergbau), wurde seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert intensiv Gold und Silber abgebaut. Dort sind aber auch die Reviere des Steinbocks. Von daher logisch, den König der Alpen in Gold zu modellieren. |
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Im Hochwinter ist das Glockner-Massiv praktisch menschenleer. Die Passstraße ist gesperrt, alle Hütten dort sind geschlossen und Skilifte gibt es dort nicht. Das Bild, dominierend mit Grau- und Weiss-Tönen, gibt die rauhe Schönheit der kargen Begwelt und Gletscher im Hochwinter wieder. |
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Im Mittelalter und bis ins 16. Jahrhundert war Döllach (heute Teil von Großkirchheim) im Oberen Mölltal eines der Zentren des europäischen Goldbergbaus. Über 2.000 Bergleute arbeiteten damals ganzjährig in den Gold- und Silberminen auf bis zu 2.700 m Seehöhe und verhalfen der Region zu Wohlstand. Der Großteil der Gruben lag in der Goldberg-Gruppe am Ostrand des Tales. Das Bild symbolisiert die Üppigkeit des erzreichen Goldberg-Massivs gegenüber der mystischen Schroffheit der auch heute noch unbewohnten Schober-Gruppe mit den beiden Signaturgipfeln Großer und Kleiner Friedrichskopf (3.134 m und 3.059 m). Kaum zu glauben, dass zwischen den beiden geologisch und landschaftlich völlig verschiedenen Gebirgsgruppen nur gut 6 km Luftlinie liegen. |
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Das Fleißtal bei Heiligenblut, im Gebiet der Goldberg-Gruppe, ist von Wasserläufen durchzogen und war nicht nur ein ergiebiges Goldbergbaurevier, sondern auch Fundort alpiner Halbedelsteine wie Amethyst, Granat und Bergkristall. Diese Farbsprache nimmt Alla in ihrem Werk "Der Goldberg" expressionistisch auf. Noch heute kann man übrigens im Fleißtal, im "Goldgräberdorf Heiligenblut", im Sommer als Urlauber sich im Goldwaschen versuchen, mit durchaus realistischen Erfolgschancen. |
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Das Zirknitztal bei Großkirchheim war die bedeutendste Goldregion im Oberen Mölltal. Denn das Seitental erstreckt sich über 10 km in die Goldberg-Gruppe hinein und erlaubte damit den leichten Abtransport der Erze von den hochgelegenen Bergbauen zu den Schmelzhütten bei Döllach. Neben Gold und Silber wurde dort auch Kupfer abgebaut, das dort in Form grün-blauer Mineralien vorkommt. Bei der Verhüttung zu metallischen Kupfer fiel als Beiprodukt auch das Gift Arsen an. Der grau-weisse arsenhaltige Niederschlag an den Schornsteinen der Schmelzöfen wurde abgekratzt und diente unter dem Namen "Hüttenrauch" oder "Hittrach" den Senneren, Wilderen und Holzknechten als Aphrodiasikum und leistungssteigendes Stimulanz. |
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Kaum eine Kirche in unserer Region ist sagenumwobener und romantischer als die Wallfahrtskirche Maria Dornach bei Sagritz, nicht weit vom Almchalet Goldbergleiten entfernt. Laut der Legende soll 1343 ein gewaltiger Teil des Mohar-Gipfels (heute 2.605 m) abgebrochen und die damalige Kirche ,,Beata Maria an der Schütt" unter sich begraben haben. Als aus den Geröllmassen später - dornige - Rosenbüsche erblühten, hat man auf den Resten des alten Turms eine neue, spätgotische Kirche erbaut, die 1491 geweiht und "Maria Dornach", also Maria an den Dornenbüschen genannt. Die Kirche beherbergt eine Madonnenstatue, der im Volksglauben wundertätige Kräfte zugesprochen werden. Der Innenraum der Kirche ist über und über mit Fresken ausgeschmückt. Das Bild symbolisiert im Stil einer kirchlichen Monstranz die Strahlkraft des Glaubens vor der düsteren Silhouette der schroffen Gipfel der gegenüberliegenden Schober-Gruppe. |
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Dieser Berg prägt eine ganze Region: Der Großglockner, mit 3.798 Metern der höchste Berg Österreichs. Majestätisch überragt er alles in seiner Umgebung und ist jedem Bergwanderer und Alpinisten ein Begriff. Statt Schnee und Eis bedecken im Bild Goldschattierungen seine Flanken, und der Kontrast zum dunklen Himmel unterstreicht seine Größe und Mächtigkeit. |
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Vier große Bildtafeln, assembliert zu einem Gesamtwerk von 1,20 m Höhe und 1,60 m Breite, bilden ein expressionistisches Werk voller Farbkraft und rästelhafter Symbolik. Ein Gemälde, das zum Nachdenken anregt und am besten in großen Räumen zur Geltung kommt. |
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Adlersruhe, Kleinglockner, Großglockner, Teufelshorn - die unverwechselbare Silhouette vom höchsten Berg Österreichs. Minimalistisch abstrahiert in Impasto-Technik und glänzendem Schlagmetall, und doch erkennbar auf den ersten Blick. |
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Wasser und Gold - das sind die Bodenschätze im Oberen Mölltal. Während Gold nur noch von historischer Bedeutung ist, zählt Wasserkraft, neben dem Tourismus, heute zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in unserer Region. Denn die Wasserkraftwerke im Kärntner Teil der Goldberggruppe erzeugen im Jahr rund 800 Millionen Kilowattstunden Strom, entsprechend dem Jahresbedarf von rund 225.000 Haushalten. Typisch für die Gegend um Heiligenblut und Großkirchheim sind die mächtigen Wasserfälle, wo zum Teil in mehrere hundert Meter hohen Kaskaden mineralhaltiges Gebirgswasser zu Tal stürzt. Einer der mystischsten von ihnen ist der Neunbrunnen-Fall im menschenleeren Zirknitz-Tal, hinter dem laut einer Sage ein böser Drache gefangen sein soll. Die Zirknitz war auch das bedeutendste Goldbergbaurevier bei uns, was Alla zur Komposition dieses Werkes inspirierte. |
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Romantik und Mystik des Bergwaldes - Pflanzen, Blumen, Insekten, Vögel, Gehörne von Reh und Hirsch. Alles hat eine Geschichte, alles hat seine kleinen Geheimnisse. Ein Werk aus zwei hohen Bildtafeln, das zu Nachdenken und Meditation anregt. Passend zur Shinrin-yoku Philosphie, der japanischen Technik des Waldbadens, die Alla auf ihrem Almchalet pflegt und auch gerne an interessierte Gäste weitergibt. |
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Die gotische Pfarrkirche St. Vinzenz in Heiligenblut vor dem schneebedeckten Gipfel des Großglockners ist eines der meistfotografierten Postkartenmotive Österreichs. In ihr wird der Kirchengeschichte nach ein Fläschchen Blutes Christi, dem "Heiligen Blut", aufbewahrt, welches von dem kaiserlichen Offizier Briccius von Konstantinopel nach Dänemark gebracht werden sollte. Beim Versuch, die Hohen Tauern zu überqueren, verstarb Briccius aber unter einer Lawine. Mitten im Winter wuchsen aber aus dem Lawinenkegel plötzlich 3 Ähren, der Leichnam und die Reliquie wurden geborgen und legten so den Grundstein für die heute weltberühmte Wallfahrtskirche und den Ort Heiligenblut. In allegorischer Weise lässt das Werk die im Volksglauben tief verankerte Wundertätigkeit des Heiligen Blutes vor der mystisch-romantischen Schönheit des verschneiten Großglockner-Massivs erstrahlen. |
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Wer schon einmal im Spätherbst vom Balkon des Almchalets aus den Sonnenuntergang erlebt hat, kennt die Szenerie: Die 3000er Gipfel der Schober-Gruppe sind schon vom Schnee bedeckt, darüber hat der Westwind hohe Cirruswolken gelegt. Die bereits hinter den Felswänden verschwundene Sonne strahlt von unten die Wolkenfelder an, und beleuchtet auch noch die westseitigen Bergflanken mit goldenen Strahlen. Ein expressionistisches Bild zum romantischen Träumen. |
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Die Lienzer Dolomiten mit ihren typischen senkrechten Felspfeilern bilden optisch gesehen den Abschluss des Oberen Mölltals nach Süden. Das impressionistische Werk gibt die winterliche Morgenstimmung an diesem hochalpinen Gebirgszug wieder. Während die Tallagen noch in der dunstigen Dämmerung liegen, erstrahlen der Himmel über den Gipfeln und die ostseitigen Flanken schon in der aufgegehenden Sonne. |
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Eine Ski- oder Schneeschuh-Tour ist die sanfteste Art, Wintersport in unseren Bergen zu erleben. Das Bild fängt die Ruhe der Natur und die Stille der Schneelandschaft bei einer Tour auf den Mohar ein, mit den Friedrichsköpfen und den Gipfeln der Schober-Gruppe als beeindruckende Kulisse. |
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Bauernmalerei und Volkskunst

Kunstgewerbliches Schaffen hat in den Bergen seit Jahrhunderten Tradition. In der Winterzeit, wenn die Bauern auf den Wiesen und Feldern oder die Holzknechte im Wald wenig zu tun hatten, widmete man sich früher in den warmen Stuben dem Kunsthandwerk mit Farben, Stoffen und Holz. So entstand die Tradition der alpenländischen Bauernmalerei, prachtvolle Stickereien und kunstvolle Holzschnitzarbeiten. Für die Familien in den Bergen war der Verkauf dieser Arbeiten ein willkommenes Zubrot, denn Wintertourismus gab es damals noch nicht.

Auf dem Almhaus lassen wir diese alten Traditionen wieder aufleben. "Hüttenwirtin" Alla befasst sich seit vielen Jahren auch mit der Bauernmalerei, wobei sie Motive unserer Alpen mit denen der Hochgebirgsregionen Osteuropas und des Kaukasus verbindet. Alla bietet im Herbst und Frühjahr auch Kurse zur Bauernmalerei für unsere Gäste an. Wenn Du Dir ein Stück Berge nach Hause holen möchtest, kannst Du Dir eine Schale, eine Votivtafel oder auch ein Bauernschränkchen aus antikem Massivholz nach Deinen Wünschen anfertigen lassen. Alle Stücke sind handgefertigte und signierte Unikate.

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